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*FREU*

Das schönste Glück auf Erden,
ist doch immer noch das,
was man sich selber Schaft.

Für E.

Ich geh an einem Fluss entlang,
mit einem, niemals endendem Sonnenuntergang.
Einer reinen weichen Seele,
die sicher auch ihre Schattenseiten hat.
Das Herz stärkend warm und gütig.
So vieles hat dieser zu erzählen.
Und hört dennoch deinen Worten zu.
Lässt Kummer und sorgen in sich ruhen,
nur damit deine Tränen weniger sind.
So viele Bäume stehen am Fluss entlang.
Die Wurzeln tief verankert, im Bettes Rand.
Nichtsdestoweniger
Ist hier immer ein Fleckchen zum Verweilen.
Viele Steine rund und eckig,
sieht man dort im Flussbett liegen,
wie sie flüstern von vergangenen Zeiten,
glücklichen Jahren, lachenden Monaten
und noch so vieles mehr.
Wird man je erahnen, was diese alle in sich wahren?
Beruhigend glitzernd, mit all seinen Lasten,
fließt er hier seinem Weg entgegen.
Und nimmt fröhlich jeden mit
der ihn ein Stück seines Weges begleiten will.

Nur dir

In welchem Bettchen liegst du jetzt wohl,
ohne mich in weiter Ferne.
Nächtelang träum ich von dir,
dass du währest wieder hier.
Die Tage fliegen mir um die Ohren,
doch alles ist so still, ohne dich.
Ich hetze durch die Stunden.
Auf der Suche nach dir.
Doch alles bleibt stehen.
Ich will weinen.
Verzweiflung macht sich breit.
Jeder Atemzug erzählt von dir.
Jede Berührung spür ich von dir.
Jeder Gedanke handelt von dir.
Jede Erinnerung gehört nur dir.
Doch du bist nicht hier.

Nimm mich nicht als selbstverständlich hin,
denn so werde ich dann gehen.
Siehst du meine Tränen nicht,
so werde ich mich nicht beklagen.
Wenn dir alles andere wichtiger ist,
werde ich trotzdem nicht von deiner Seite weichen.
Auch wenn unser Weg auseinander geht.
Trete ich dir trotzdem in die Hacken.
Hast du eine andere Meinung als ich.
Mach dir keine Sorgen. Ich bin Kompromiss bereit.
Deine Sorgen und dein Kummer,
werde ich versuchen zu tragen.
Denn ich liebe dich.
Doch eins darfst du nie vergessen mein Schatz.
Wir tragen beide ein zerbrechliches Herz,
was schwer zu flicken ist.

i und e

I: Hallo, wie geht es dir?
e: Mir geht es gut und dir?
i: Mir gehst auch gut, hab gerade mit meiner Schwester geredet. Was machst du gerade?
e: Ich, ich sitze hier, kann nicht schlafen, also Gärtner ich noch ein wenig, was habt ihr den um die Uhrzeit noch zu reden?
i: Och, was wir morgen Mama zum Nikolaus schenken, hatte uns nämlich gar nichts überlegt. Gott sei dank hab ich aber noch was, das bekommt sie dann morgen.
e: Oha, da hast du ja glück gehabt. Ich hab gar nichts, aber ich glaube das stört meinen Hund auch nicht wirklich, schließlich schenkt er mir ja auch nichts, außer einen Haufen arbeit und Dreck.
i: Grins. Das wohl war. Ich hatte auch mal einen Hund, er ist mir weggelaufen immer wieder. Man was war ich immer sauer auf ihn. Jetzt hab ich ne Katze die mir förmlich am hintern klept. Wie heißt dein Hund?
e: LOL, deine Katze klebt dir am hinter, sieht bestimmt lustig aus. mein Hund heißt welli, es sollte nämlich eigentlich ein Wellsittich werden.
i: Wie soll den aus einem Hund ein Vogel werden?
e: Gar nicht. Ich wollte ins Zoogeschäft und mir einen Vogel kaufen um mal zu wissen wie es ist einen zu haben.
i: Dafür brauch man sich doch keinen kaufen.
e: Oh doch, irgendwie schon. Also, als ich auf dem weg zum Geschäft war überlegte ich mir einen Namen und als ich da war hatte ich auch einen gefunden“welli“, keine Ahnung wo ich diesen Namen her habe, fand ich eben süß und passend.
i: Süß?? Na wenn du meinst.
e: Egal, auf jedenfalls sagte mir der Verkäufer im Zoogeschäft wo ich die Vögel finde, natürlich, ganz hinten im Geschäft, wie immer. Also ging ich los, vorbei an hamster, kaninchen, Mäuse, schlangen, schildkröten, spinnen, frosche, fische, katzen und an Hunden.
i: ziemlich groß der laden?
e: jaja, die haben sich nur auf Tiere spezialisiert. Futter musst du wo anders kaufen *FG*.
i: aha, aber erzähl weiter.
e: gut. Also ich ging gerade an den Hunden vorbei wo mich einer aus dem Wurf förmlich ansprang und so laut hechelte mit seinen treuen rießen großen super süßen Kulleraugen, das ich einfach in Trance verfiel, ihn in die Hände nahm und kaufte, erst zu Hause kam ich wieder zur besinnung. Wie sollte ich einen Hund in einen Vogelkäfig bekommen?? Denn Käfig hatte ich von nem Kumpel besorgt der ne Katze namens „schildi“ hat.
i: LOL wollte er etwa eine Schildkröte haben?
e: Ja genau.
e: Nun stand ich da mit einem Vogel der keiner war und einem Vogelkäfig denn ich nicht gebrauchen konnte.
i: Wieso hast du nicht den Namen geändert?
e: Es war zu spät, als ich ihn ändern wollte. Denn ich war plötzlich so beschäftigt damit ihm ein Körbchen zu kaufen, was zu essen, Futterschüssel, leine, Hundemarke, häufchentüten, kauknochen, decke, waschmittel, Handtücher, Tierarzt, regestrien lassen, Hundeschule, ihn Stuben rein zu bekommen, dass ich ihn einfach immer welli genant habe.
i: LOL
e: Erst bei der Hundeschule kam ich zu dem Bewusstsein das das doch kein ordentlicher Name für einen Hund ist. Doch die Trainerin meinte es währe zu spät jetzt noch den Namen zu ändern, das würde den Hund nur verwirren.
i: aha, klingt logisch. Wie bist du den Vogelkäfig losgeworden?
e: Der ist mittlerweile im Mülleimer, welli hatte einmal so einen heftigen Aussetzer das er den ganzen Käfig zertrümmert hat, deswegen auch die Hundeschule, der Käfig war aus metall. Verstäste??
i:Oha. Benimmt er sich denn jetzt besser?
e: Nein, das ist schon meine dritte Wohnung, mein fünfter Computer, meine hundertste paar Socken, pflanzen hatte ich auch mal, mobel gibt es fast täglich neue, Teppich kenne ich kaum noch und von der Badewanne wollen wir mal erst gar nicht anfangen.
i: Hast du dein Geld zurückverlangt. Von der Hundeschule?
e: Nein, die war umsonst.
i:????
e: Er hat die Trainerin sozusagen zerfetzt, die anderen Hunde gerammelt, die Geräte zerstört. Alle anderen Herrchen so lange angekläfft bis sie freiwilig gegangen sind und er hat rießen große löcher auf dem Übungsgelände hinterlassen.
i: Na dann sei froh das du nicht drauf zahlen musstest.
e: Oh glaub mir das tue ich schon seit einem Jahr.
i:?????????
e: ich hab welli erst seit einem Jahr.

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